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Shanks

Unregistered

1

Thursday, December 14th 2006, 11:07pm

Axolotl

Hallo.
Ich habe auf dieser Seite gelesen, dass Krebstiere sehr gefährlich für Axolotls sind. Ich habe einen Mamorkrebs, der sehr bald Nachwuchs bekommt. Ist dieser Nachwuchs auch gefährlich für die Axolotls, oder könnte man ihn verfüttern?
Schöne Grüße,

sbuerger

Stephan Bürger

  • "sbuerger" is male

Posts: 1,044

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2

Friday, December 15th 2006, 9:20am

Hi Shanks,
normalerweise würde ich Marmorkrebse, egal welcher Größe, als zu wehrhaft für Axolotl einstufen. Wie es aber mit den larvalen Stadien aussieht, weiß ich ehrlich gesagt nicht - solange die Krebschen noch nicht "voll beschert" sind, sollte es kein Problem sein. Andererseits werden die Axolotl sie aber wahrscheinlich nicht fressen, solange sie zu klein sind, um einen attraktiven Happen abzugeben. Ich fürchte, zwischen den Kriterien Größe und Gefährlichkeit gibt es da keinen Überschneidungsbereich - wissen tu ich's allerdings nicht.

Tschöö
Stephan

Curryking

Unregistered

3

Friday, December 15th 2006, 6:00pm

Ausgewachsenen tiere sind meistens Tödlich bzw schneidend für Axos.
Hab auch noch keinen Krebs gehabt. Kannst dich aber auch nochmal im guten Zoo GEschäft beraten lassen. Die haben an sich Erfahrung ins sowas.

skye

Albino Salamander

  • "skye" is male

Posts: 285

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4

Friday, December 15th 2006, 7:43pm

Hallo,

auch die "kleine" halten mit ihren Scheeren schon alles fest. Ich würds nicht riskieren.

Viele grüße
Skye

Phoenixtear

Albino Salamander

  • "Phoenixtear" is male

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5

Friday, December 15th 2006, 10:36pm

Hallo miteinander,

die einzige meiner Meinung nach "ungefährlich" praktizierbare Verfütterung von Krebsen ist in der "Butterkrebsphase", wenn sie gerade ihr altes Exoskelett abgestreift haben. Dann brauchen sie einige Zeit, meist mehrere Stunden, um wieder ein neues, ausgehärtetes "Gehäuse" zu bilden. Nur in dieser Phase ist der Krebs ungefährlich, aber gerade aus diesem Grund verstecken sie sich auch gut in dieser Phase. Sollte er in der Zeit nicht gefressen werden und eine neue Hülle aushärten, ist er wieder gefährlich.
Also ich würde es bleiben lassen, so lange die Tiere leben.

Gruß, Daniel

Curryking

Unregistered

6

Saturday, December 16th 2006, 11:40am

Also wen man den Krebsen die Scheren abschendien würde wenn sie natürlich tod sind, das wäre eien möglichkeit. Aber ob der AXo die so einfach verdauen kann weiß ich natrülich nicht.

bukowsky

Silbersalamander

  • "bukowsky" is male

Posts: 810

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Location: Hamburch

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7

Saturday, December 16th 2006, 12:06pm

möglicherweise könnte man sogar eine Wasserschildkröte von Panzer, Kiefer und dergleichen befreien, diese in lotlgerechte Häppchen zerkleinern und verfüttern ... irgendwie muss ich mal drüber grübeln, obs nicht noch einfachere Fütterungsmöglichkeiten gäbe ... 8)

Curryking

Unregistered

8

Saturday, December 16th 2006, 1:04pm

Könnte man. Klar aber die Frage war: Kann ich krebese verfüttern. Und wen man ihnen die Scheren abnimmt kann man sie verfüttern. ICh ahlte das auch nicht für einfach und Tierfreundlich.

sbuerger

Stephan Bürger

  • "sbuerger" is male

Posts: 1,044

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Location: Düsseldorf

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9

Saturday, December 16th 2006, 1:36pm

Hi zusamm,
auch wenn alles Gesagte sicher richtig ist, hat es doch wenig mit der ursprünglichen Fragestellung zu tun...
Hier ging es ja darum, ob der Nachwuchs der Krebse verfütterbar ist; Ausgangspunkt der Überlegung kann also ohne weiteres sein, dass die Krebslarven bis zu einem "passenden" Stadium aufgezogen und dann verfüttert werden. Die Frage bleibt halt, ob es so ein "passendes" Stadium gibt...
Was die Überlegung etwas erschwert, ist, dass die Bezeichnung "Marmorkrebs" kein Populärname einer bekannten Art ist, sondern eine Wortschöpfung des Zoohandels für eine Farbform, von der nicht bekannt ist, ob sie aus einer Naturentnahme oder Farbzucht resultiert (da Marmorkrebse sich parthogenetisch fortpflanzen, hätte ein einziges Weibchen entsprechenden Phänotyps ausgereicht, um die "Art" zu "erzeugen"). Halbwegs sicher kann man aber davon ausgehen, dass die "Marmorkrebse" zur Gattung Procambarus gehören.
Was ich mir halbwegs sicher ergoogeln konnte (Übereinstimmungen bei Wikipedia und wirbellose.de sind immer ein ganz gutes Anzeichen für einen gewissen Wahrheitsgehalt ;)), ist, dass die Larven beim Schlupf eine Gesamtlänge von 4 mm haben und schon in dieser Größe über die grundsätzlichen Merkmale eines Procambarus-typischen Habitus verfügen (also keine Schwärm- oder Schwimmphase). Schaue ich mir aber z.B. hier die Unterschiede in den relativen Dimensionen der Scheren bei Larven und Adulti von Procambarus clarkii an, würde ich die Wehrhaftigkeit der Larven bei einer Länge von z.B. 12 mm nicht unbedingt als gefährlich einstufen.
Probehalber könnte man versuchen, solche Larven erstmal per Pinzette zu verfüttern (um festzustellen, ob die Axolotl sie überhaupt fressen - bei Fischen sind sie als Futter anscheinend extrem unbeliebt). Als lebendes Depotfutter würde ich sie nicht verwenden wollen, denn solche kleinen Krebse finden im Aquarium immer etwas zu fressen, können sich gut verstecken und wachsen recht schnell zu bedenklichen Dimensionen heran (adult in 4 Monaten). Darüberhinaus sollten sie ausschließlich in ausbruchssicheren Becken gehalten werden (was bei Axolotln idR nicht möglich ist) und sind als Neozoen extrem gefährliche Faunenschädlinge (Krebspest und Parthogenese sind eine absolut tödliche Kombination für heimische Krebspopulationen). Da die Krebse ohne Probleme Strecken von 30 - 50 m auf dem Land zurücklegen können (und natürlich auch deutlich weiter, wenn sie zwischendurch in einer Pfütze "auftanken" können), wäre es in ländlichen Gegenden sogar denkbar bis wahrscheinlich, dass ein einziger ausgebrochener Krebs selbständig eine Verseuchung der umliegenden Gewässer auslöst.
Was die grundsätzliche Futtereignung und Verdaulichkeit angeht, braucht man sich wohl keinen Kopf zu machen. Krebstiere bilden in der Natur einen großen Teil des Futterspektrum der Axolotl (da aber natürlich eher Asellus und Gammarus) und werden auch in unsere Pellets reingeschreddert. Die Lebendfütterung birgt aber wohl zu viele "Abers", um sie praktikabel umzusetzen.

Tschöö
Stephan

Shanks

Unregistered

10

Tuesday, December 19th 2006, 5:28pm

Mh okay, danke für eure Antworten.
Ich selbst habe gar keinen Axolotl.. hätte die Krebstiere aber dann verschickt, wenns gegangen wäre.
Ich weiß bloss nicht, was ich mit den ganzen Viechern anfangen soll.. sie sind heute geschlüpft und viele Abnehmer lassen sich bestimmt nicht finden. Ich glaub, ich werd alle verschenken und das Becken anderswertig benutzen.. hat wohl keinen Sinn mehr. Ich kann sie ja auch nicht einfach so töten.. will ihnen nicht einfach auf unnatürliche Weise ihr leben klauen, wäre auch unfair.
Am besten frage ich mal den Zoohandel und versuche die Tierchen zu vermitteln.
Schönen Gruß,
Shanks.

Curryking

Unregistered

11

Tuesday, December 19th 2006, 7:05pm

Wenn du sie verschickst dann kannst du sie gleich töten

Shanks

Unregistered

12

Thursday, December 21st 2006, 12:13am

Ich hatte da nicht an dieses Jahr, sondern an das nächste gedacht. In dieser Kälte lasse ich sicherlich keine Krebse verschicken.

Phoenixtear

Albino Salamander

  • "Phoenixtear" is male

Posts: 439

Date of registration: Jul 12th 2005

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13

Thursday, December 21st 2006, 12:22am

Quoted

Original von Curryking
Wenn du sie verschickst dann kannst du sie gleich töten


Warum das denn?

Quoted

Original von Shanks
In dieser Kälte lasse ich sicherlich keine Krebse verschicken.


Mit der richtigen Verpackung schon - Styroporbox und Heatpack helfen da!

Gruß, Daniel

This post has been edited 1 times, last edit by "Phoenixtear" (Dec 21st 2006, 12:22am)


Shanks

Unregistered

14

Thursday, December 21st 2006, 10:15am

Ja genau, das wäre auch eine Möglichkeit.. aber ich habe dieses Jahr sowieso keine Zeit mehr und dann kann ich genauso gut auf wärmere Temperaturen warten.. aber das hat sich ja jetzt sowieso schon erledigt.
Schönen Gruß,
Shanks.

Curryking

Unregistered

15

Tuesday, January 9th 2007, 4:52pm

Krebse sind nur sehr schwer zu verschicken. Ich habe gehört das die den Versand häufig nicht überleben. Die Tiere bekommen leicht einen schock

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